Einrichtung
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 07. Juli 2011 13:27
- Veröffentlicht am Sonntag, 13. Februar 2011 15:49
- Geschrieben von Linda Morrison
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Es ist immer wichtig, die passende, artgerechte Einrichtung für deinen Liebling zu haben, dass er sich wohl fühlt und gesund und sicher leben kann. Die Auswahl an Einrichtungsmöglichkeiten kann manchmal etwas verwirrend sein, deswegen haben wir eine kurze Checkliste unten und ausführlichere Information auf den folgenden Seiten zusammengefasst.
Hier ist eine kurze Checkliste für dein Nagerheim, damit du ja kein wichtiges Detail vergisst und das Hamsterchen in ein schon fertiges Heim ziehen kann:
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Schlafhaus mit mehreren Kammern und abnehmbarem Dach |
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großes Laufrad (zB von Wodent Wheel oder Karlie) |
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Sandschale |
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Badesand (z.B. Chinchillasand - kein Katzenstreu oder Vogelsand!) |
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Futternapf |
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Wassernapf und/oder Tränke |
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Trockenfutter mit tierischem Eiweiß |
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Kräuter und Blüten |
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Einstreu (Holzkleintierstreu, Hanfstreu oder Leinenstreu) |
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Nistmaterial (Toilettenpapier, Heu, Hanfmatten..) |
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Etagen & Spielzeug (Grasnester, Korkröhren, Holzröhren, Weidenbrücken etc.) |
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Transportbox |
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Laufrad
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- Zuletzt aktualisiert am Montag, 19. September 2011 20:13
- Veröffentlicht am Sonntag, 13. Februar 2011 15:49
- Geschrieben von Linda Morrison
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Hamster sind Bewegungstiere und sehr aktiv, wuseln gerne herum und können bis zu 15km in einer Nacht laufen! Um diesen Bewegungsdrang zu befriedigen braucht ein Hamster nicht nur ein ausreichend großes Gehege, sondern auch ein Laufrad mit einem rückenschonendem Durchmesser. Für Zwerghamster soll der Durchmesser mindestens 20cm sein, für Mittelhamster ( Gold- und Teddyhamster) 25cm. Es ist wichtig, dass der Hamster im Rad mit geradem Rücken laufen kann, sonst kann es zu Schmerzen, sowie einer Fehlbildung und Verkrümmung der Wirbelsäule kommen.
Besonders bewährt hat sich das Robo Wheel mit 20 cm Durchmesser oder das Wodent Wheel mit 27 cm Durchmesser. Diese Laufräder sind ungefährlich und das Plastik splittert nicht, sollte es angenagt werden., Außerdem sind beide Laufräder sehr leise und die Wirbelsäule des Hamsters wird nicht gekrümmt. Für besonders große Mittelhamster gibt es auch das Wobust Wheel, mit einem Durchmesser von 30cm. Erhältlich sind alle vorher genannten Laufräder bei Rodipet (www.rodipet.de).

Im Handel sind oft große Holzlaufräder erhältlich (zB von Karlie), die auch empfehlenswert sind.

Ein relativ neues Laufrad am Markt ist das Trixi 61011 (Durchmesser 28cm). Es verfügt über eine geschlossene Lauffläche und Rückwand und verhindert dadurch das Einklemmen des Tieres. Dieses Laufrad findet man bei www.zooplus.at, www.amazon.at oder in ausgewählten Tierhandlungen.

Bitte keine Gitterlaufräder anbieten, da diese gefährlich sind!
Hamster können bei solchen Gitterlaufrädern die Füße zwischen dem Gitter einklemmen oder können sich durch den Schereneffekt (der durch die Querstrebe außen am Rad und die Aufhängung des Laufrades verursacht wird) einklemmen oder im schlimmsten Fall sogar köpfen.

Häuser
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- Zuletzt aktualisiert am Montag, 19. September 2011 20:16
- Veröffentlicht am Sonntag, 13. Februar 2011 15:49
- Geschrieben von Linda Morrison
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Hier muss zwischen Schlaf- und Spielhäusern unterschieden werden.
Zuerst zu den Schlafhäusern:
Aus Erfahrung mögen es Hamster wenn sie in einer sicheren, überdachten, dunklen Ecke ihr Nest bauen können. Ein Mehrkammernhaus aus natürlichen Materialien wie Holz wird deinem Liebling einen sicheren und gemütlichen Schlafplatz bieten. Mehrere Kammern erlauben dem Hamster sein Heim eher natürlich zu gestalten und seinen eigentlichen Schlafplatz sauber und trocken zu halten. Mit genügend Platz für den Hamster, einer separat angelegten Schlaf, Futter- und Kloecke, wird dieser sich sehr wohl fühlen. Ein wichtiger Punkt hierbei ist auch, dass der Hamster das Haus nicht verlassen muss, wenn dieser tagsüber wach ist und etwas essen möchte oder auf die Hamstertoilette gehen muss. Ein abnehmbares Dach ist auch sinnvoll für die Nestkontrolle auf Frischfutterreste und zum Ausmisten der Kloecke.

Häuser, die unten offen und dann auf einem Berg Einstreu plaziert sind, erlauben es dem Hamster ein gemütliches Nest zu bauen, so tief wie er selber gerne möchte. Und falls dein Hamster kein Eckklo benützt, ist es viel einfacher das nasse Einstreu wegzuräumen, als jedes mal das komplette Haus putzen zu müssen.
Häuser aus Ton haben sich auch bewährt, diese sind nur etwas aufwendiger zu putzen.
Die Grösse des Einganges ist sehr wichtig, da Hamster ihre Backentaschen sehr voll stopfen können und somit 3 – 4cm an Breite gewinnen können. Wenn sie dann versuchen sich durch einen zu engen Eingang zu quetschen, kann es nicht nur sehr unbequem für den Hamster sein, dies kann auch zu Verletzungen an Backentaschen führen. Viele handelsüblichen Holzhäuser haben zu kleine Fenster, welche für einen Hamster eine enorme Gefahr darstellen, weil diese zB mit der Pote, dem Bein, dem Kopf oder dem Körper stecken bleiben könnten.
Plastikhäuser eignen sich eher weniger als Unterkunft, da die Kammern zumeist viel zu klein sind oder nur einen Kammer haben. Hier kann sich aufgrund der fehlenden Durchlüftung Feuchtigkeit ansammeln und dadurch kann sich Schimmel bilden bzw. Bakterien ansammeln.
Spielhäuser bieten dem Hamster zahlreiche Versteck- oder Aufenthaltsmöglichkeiten, wenn diese im Gehege unterwegs sind. Solche Häuser werden oft als Schlafhäuser verkauft, bestehen aber nur aus einer Kammer und sind somit als Hauptschlafplatz weniger geeignet. Wieso solche Häuser trotzdem in jedes Hamstergehege gehören zeigen wir euch anhand der unten angeführten Beispiele.


Tränken
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- Zuletzt aktualisiert am Montag, 19. September 2011 20:19
- Veröffentlicht am Sonntag, 13. Februar 2011 15:49
- Geschrieben von Linda Morrison
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Jeder Hamster braucht ständigen Zugang zu frischem Wasser. Ob dieses in einer einer Tränke oder in einem Napf angeboten wird, bleibt dir überlassen. Wichtig ist nur am Anfang sicher zu stellen, dass der Hamster mit einer Tränke gut umgehen kann, (nicht jeder Hamster kann oder will aus einer Tränke trinken) und falls ein Napf benutzt wird, dass es nicht zur Gänze gefüllt wird um zu verhindern, dass sehr kleine Hamster hineinfallen.
Es gibt 2 Arten von Tränken, mit oder ohne Kugel. Bei einer Tränke mit Kugel ist es wichtig, dass man immer wieder selber testet ob noch Wasser rauskommt. Um zu kontrollieren ob die Tränke noch funktionstüchtig ist, drücke die Kugel ganz leicht nach oben. Wenn dein Finger nass ist, funktioniert alles einwandfrei. Sollte dies nicht funktionieren, könnte es sein, dass die Kugel und/oder das Trinkröhrchen verkalt sind. Die Tränke kannst du dann sehr einfach mit Essig oder Zitronensäure entkalken. Bitte achte darauf, dass du die Tränke nacher gründlich mit sauberem Wasser abspülst. Bei Tränken ohne Kugel ist eine tägliche Kontrolle erforderlich um sicherzustellen, dass kein Einstreu oder Schmutz den Wasserfluss des Trinkröhrchens verhindert.
Die Tränken müssen im Käfig so aufgehängt sein oder so stehen, dass der Hamster den Rücken nicht zu sehr verkrümmen oder strecken muss um an das Wasser zu kommen.
Für die Reinigung der Trinkflasche empfiehlt es sich diese regelmäßig mit einer Flaschenbürste zu reinigen. Bitte die Trinkflaschen auf keinen Fall in den Geschirrspüler zu geben, da diese die Waschtemperatur nicht aushalten.
Für Hamster die nicht mit einer Tränke umgehen können, wird das Wasser in einem Napf serviert. Bitte achte darauf, dass der Wassernapf regelmässig gesäubert wird, da der Napf oft mit Einstreu oder Futter verschmutzt wird. Bei sehr jungen bzw. alten Tieren ist drauf zu achten, dass diese sich nicht in den Napf setzen (Erkältungsgefahr!) oder darin ertrinken. Weiters ist drauf zu achten, dass der Napf auf einer sicher fixierten Unterlage steht, da Hamster alles untergraben und dieser kippen könnte.
| Tränke mit Kugel: | Tränke ohne Kugel: |
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Sandbad
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- Zuletzt aktualisiert am Montag, 19. September 2011 20:21
- Veröffentlicht am Sonntag, 13. Februar 2011 15:49
- Geschrieben von Linda Morrison
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Zur Fellpflege ist ein Sandbad notwendig, aber viele Hamster verwenden das Sandbad auch zum Spielen und/oder als Hamsterklo. Der Sand agiert wie ein Kamm für das Fell und beseitigt Dreck, Staub, Unreinheiten und Fett. Besonders bei Robos haben wir festgestellt, dass das Fell sehr viel schöner aussieht wenn diese ein Sandbad bekommen.
Empfohlen wird Chinchillasand weil die Körner gerundet sind. Vogel- und Aquariumsand ist nicht geeignet!
Viele Besitzer trennen einen Teil des Geheges ab und machen es zu einem riesigen Sandbad. Es eignen sich aber auch Schalen, Schüsseln und Auflaufformen als Sandbad. Wichtig ist nur, dass das Sandbad groß und tief genug ist, damit sich der Hamster darin wälzen, drehen und austoben kann.

Chinchillasand (zB von MultiFit) gibt es online (bei zooplus.at oder rodipet.de) oder auch im Handel (bei Megazoo, Dehner, Fressnapf, …) sowie in allen guten Tierhandlungen zu kaufen.
Hier ein Beispiel von einem Sandbad mit einem Bonbonglas (zB von IKEA), hier bleibt der Sand im Glas, sollte dein Hamster gerne darin buddeln und alles zerstreuen.

Etagen
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- Zuletzt aktualisiert am Montag, 19. September 2011 20:25
- Veröffentlicht am Sonntag, 13. Februar 2011 15:49
- Geschrieben von Linda Morrison
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Etagen bieten deinem Hamster mehr Lauf-, Spiel- und Versteckmöglichkeiten und erweitern einfach die Bewegungsmöglichkeiten deines Tieres.
Holzetagen kommen am häufigsten vor, sind auch am besten geeignet und können entweder fertig gekauft werden (zB bei zooplus.det) oder selbst gebastelt.
Etagen können entweder die ganze Länge des Geheges ausfüllen oder können auch kleiner sein. Es ist aber wichtig dass die Etagen nicht zu hoch sind. Hamster können Höhe sehr schlecht einschätzen und springen manchmal einfach los, darum sollte eine Etage nicht höher als 15cm sein. Man kann den Etagenrand mit Dübeln abgrenzen.
Bei Aquarien, Terrarien und teilweise bei Eigenbauten muss man aufpassen, dass die Etagen die Luftzufuhr nicht stören. Empfohlen werden kleinere Etagen, die nicht die ganze Länge und gleichzeitig die ganze Breite des Geheges einnehmen. Ein paar Beispiele findet man hier:


Es gibt auch Etagen, die für Wodent Wheel Laufräder gedacht sind, um zu vermeiden, dass das Rad in dem Einstreu verschwindet. Sie bieten auch gleichzeitig eine Versteck- und sichere Klettermöglichkeit für deinen Hamster.

Nistmaterial
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- Zuletzt aktualisiert am Montag, 19. September 2011 20:30
- Veröffentlicht am Sonntag, 13. Februar 2011 15:49
- Geschrieben von Linda Morrison
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Heu oder unparfümiertes, nicht bedrucktes, wasserlösliches Klopapier/Taschentücher/Küchenrolle oder auch Hanfmatten werden gerne zum Nestbau angenommen. Es gibt auch Nestmaterial aus Papier zu kaufen (zB Safebed Papierflocken, erhältlich bei Fressnapf).
Man sollte jeden Tag das Nest nach Frischfutterreste kontrollieren und diese entfernen. Trockenfutter kann man im Nest lassen, diese verleiht dem Hamster eine Sicherheitsgefühl,wenn er einen Futtervorrat hat. Zu häufige Nestreinigung heißt unnötiger Stress für dein Tier. Es ist nur notwendig wenn der Hamster sein Nest auch als Klo verwendet, da sollte jeden zweiten Tag die feuchte Stellen im Nest ausgetauscht werden. Wenn möglich immer einen Teil vom alten Nest zurückgeben damit sich der Hamster an dem Geruch orientieren kann.
Bitte KEINE Hamsterwatte (auch als Nager- oder Kuschelbett verkauft) oder Stoffreste nehmen, da beide sehr gefährlich sein können. Hamsterwatte kann in dem Hamsterbacken steckenbleiben und falls sie verschluckt wird (nicht verdaulich!) kann es zu schweren Magen-Darm Probleme, wenn nicht sogar zum Tod führen.
Die Watte bildet leicht Fäden, die sich um das Hamsterbein wickeln kann und nicht von dem Hamster durchbissen werden kann. Viele Hamster haben dadurch einen Füß oder Bein verloren. Die Watte ist nicht atmungsaktiv und dadurch bildet sich leicht Feuchtigkeit im Nest, was nicht nur unangenehm sondern auch gefährlich für den Hamster sein kann.
Einstreu
- Details
- Zuletzt aktualisiert am Montag, 19. September 2011 20:32
- Veröffentlicht am Sonntag, 13. Februar 2011 15:50
- Geschrieben von Linda Morrison
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Handelsübliches Holzstreu, Hanfstreu, Maisstreu oder Flachsstreu sollte mindestens 10 - 15cm hoch eingestreut werden. Hamster lieben es zu buddeln und Tunnel und Gänge zu bauen. Die Einstreu kann mit Heu vermischt und zumindest an einer Stelle im Gehege noch tiefer eingestreut werden um den Tunnelbau zu erleichtern.

Tierschutzwidriges Zubehör
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 07. Juli 2011 18:37
- Veröffentlicht am Sonntag, 13. Februar 2011 15:50
- Geschrieben von Nikolaus Schillinger
- Zugriffe: 449
Oft bieten Tierhandlungen noch immer Zubehör an, das den Tieren mehr schadet als nützt.
Viele Tierbesitzer sind sich dessen nicht bewusst und hören auf den Rat der Tierhandlung.
Wir möchten Ihnen Zubehör vorstellen, das sie vermeiden sollten und erklären Ihnen wieso.
Einen Informationszettel mit mehr Informationen findet Ihr im Download-Bereich.
Joggingbälle/Hamsterkugel
Laufkugeln aus Plastik werden leider gerne noch empfohlen als Auslaufvariante für den Hamster. Die Joggingbälle können halb offen sein, komplett geschlossen oder mit Ständer angeboten werden.
Durch die Bewegung des Tieres beginnt die Kugel zu rollen. Der Hamster kann sich nicht von alleine befreien und wird zur Bewegung gezwungen. Er ist großem Stress ausgesetzt und durch die schlechte Belüftung kann es zu Atemnot kommen. Die Tiere können sich in solchen Hamsterbällen sehr schwer verletzen, z.B. durch Anstoßen an Möbeln, Herunterfallen der Treppen etc.
Ungeeignete Laufräder
Ein Laufrad muss auf einer Seite komplett geschlossen sein und sollte eine durchgehende Lauffläche haben. Bei Metalllaufrädern bzw. Laufrädern mit Sprossen besteht ein hohes Verletzungsrisiko durch Einklemmen der Gliedmaßen. Die Größe spielt auch eine sehr wesentliche Rolle bei der Wahl des richtigen Laufrades. Ein zu kleines Laufrad kann zu einer schmerzhaften Wirbelsäulenverkrümmung führen. Für kleine Nagetiere ist das Wodent Wheel empfehlenswert (erhältlich bei www.rodipet.de). Beim Annagen splittert es nicht wie handelsübliche Plastiklaufräder, außerdem ist es leise und ungefährlich.
Hamsterwatte/Nagerbett
Es kommt nicht selten vor, dass ein kleines Tier ein Bein verliert durch Hamsterwatte, da diese Watte Fäden zieht, die ein Bein abschnüren können. Ein Hamster kann sich außerdem durch die Watte die Backen verstopfen oder verschlucken (keine Hamsterwatte ist vollverdaulich!). Bieten Sie daher anderes Nistmaterial an, wie Heu oder unparfümiertes und unbedrucktes Küchenrollenpapier, Klopapier und Taschentücher.
Röhrensysteme
Diese Systeme werden gerne mit Hamsterbehausungen angeboten, jedoch stellen sie auch eine Gefahr dar. Sie werden nicht richtig belüftet, es kann zu Pilz- oder Schimmelbildung kommen, sie können angenagt werden und sind für die meisten Tierarten viel zu klein. Verwenden Sie statt Plastikröhren lieber Papp-, Bambus-, Kork- oder Tonröhren.
Was sonst noch nicht in einen Käfig gehört
- parfümiertes Streu, Käfigdeo: führt zu Stress und zu Atemwegs- und Hautreizungen!
- Plastik: Gelangt es in den Magen oder Darm kann es im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres führen!
- Gitteretagen: kein Tier geht gerne auf Gitter, Verletzungsgefahr!
- Häuser und Spielzeug mit zu kleinen Öffnungen: Gefahr des Steckenbleibens!
- Futterraufen ohne Abdeckung stellen für alle Tierarten eine Gefahr dar, da sich die Tiere darin verfangen können. Foodballs sind für Hamster und Mäuse ebenso gefährlich.
- Leinen bedeuten vor allem für Fluchttiere großen Stress!
- Auslauf im Garten: Für Hamster, Mäuse, Degus etc. ist der Auslauf im Garten unter Umständen sehr gefährlich. Das Tier kann schnell entwischen oder von Fressfeinden geortet werden. Kaninchen und Meerschweinchen genießen allerdings gerne einen Auslauf auf einer Wiese, wenn sie entsprechend mit Zäunen geschützt werden.
- Holz: harzendes Holz kann den Tieren sehr schaden!
- Kein Katzenstreu für Nagetiere!
- Kein Zucker und Honig! Bitte bei einem neu gekauften Produkt immer die Zutaten beachten.
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Keine Nagersteine. Mineralsteine oder Salzlecksteine anbieten, da unnötig!
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